Oktober 27, 2024
admin
Die deutliche Niederlage in Burgenland (41:26) vergangene Woche saß bei den Elbehexen noch immer in den Knochen.
Und so kam es, dass die Domstädterinnen in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel fanden. Die Abwehr ließ zu wünschen übrig und auch so sollte da erstmal nichts klappen. Auch die Fans brachten mit einer getrübten Stimmung ihre Enttäuschung zum Ausdruck.
Mit einem Rückstand von 3 Toren (17:20) ging man also in die Pause.
In der Kabine, so könnte man vermuten, gab es sicher von Cheftrainer Daniel Reddiger ein paar deutliche Worte zu den ersten 30 Minuten. Die Leistungssteigerung und der Wille zum Sieg in der zweiten Hälfte zeigten, dass die Domstädterinnen dieses Spiel nicht hergeben wollten.
Mit 31:27 endete schließlich die Partie. Zwar kein deutliches Ergebnis aber die zwei Punkte bleiben in Meißen.
Pressesprecher Enrico Schneider nach dem Spiel: „Ich bin so froh, dass die Hexen das Spiel nochmal drehen konnten. Das haben sie sich vor allem durch einen starken Kampf in der zweiten Halbzeit verdient. Die zwei Punkte sind wichtig, denn schließlich wollen wir auch weiterhin in der oberen Tabellenhälfte mitmischen.“
Auch Cheftrainer Daniel Reddiger äußerte sich nach dem Spiel:
„Ein Arbeitssieg ohne Glanz, dafür mit viel Willen. So könnte man das heutige Spiel wohl beschreiben.
Wir spielen in der ersten Hälfte eine unterirdische Abwehr und bekommen keinen Zugriff. Wir haben 20 Gegentore bekommen, daß ist schon eine Hausnummer.
In der zweiten Halbzeit stellen wir auf eine etwas defensivere Abwehr um und Franka Tschirske im Tor kommt in Fahrt. Durch wirklich starken Willen und die Bereitschaft sich zu schinden, lassen wir in der zweiten Halbzeit nur 7 Tore zu.
Wenn man bedenkt, dass wir zwischenzeitlich 6 Tore hinten waren ist das eine tolle Energieleistung. Besonderes Lob will ich heute an Johanna Gierbig verteilen, die ein wirklich tolles Spiel gemacht hat!“
Jetzt haben die Hexen erst einmal knapp zwei Wochen Zeit um sich zu erholen bevor sie dann am 10.November in Leipzig beim Tabellenführer HC Leipzig II ran müssen.